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Smart Grids und volkswirtschaftliche Effekte: Gesamtwirtschaftliche Bewertung von Smart Grids-Lösungen

Laufzeit
Mai 2011 - April 2013 (2 Jahre)

Konsortium
Institut für Höhere Studien (IHS)
Dr. Markus Bliem (Projektleitung)
Mag. Beate Friedl

Institut für Elektrische Anlagen
DI Dr. Ernst Schmautzer
DI Maria Aigner
DI Beti Trajanoska

Plaut Consulting Austria GmbH - Plaut Economics
DI Dr. Alfons Haber, MBA

Energie Klagenfurt GmbH
DI Gernot Bitzan
Ing. Peter Steinbachner

Synopsis
Ziel des vorliegenden Projekts ist eine gesamtwirtschaftliche Bewertung der breiten Einführung von Smart Grids in Österreich. Auf Basis einer detaillierten Bestandsaufnahme und Beschreibung des IST-Zustands der elektrischen Netze werden Smart-Grids-Szenarien modelliert, berechnet und diskutiert. Diese Ausbauszenarien werden unter Berücksichtigung eines realen Netzes hinsichtlich ihrer volkswirtschaftlichen Wirkungen analysiert und die zu erwartenden Nutzeneffekte monetär bewertet. Den Abschluss bildet eine wohlfahrtökonomische Gesamtbeurteilung der unterstellten Szenarien für Österreich unter Berücksichtigung einer Kosten-Nutzen Analyse.

Kurzfassung
Die Modernisierung der Stromnetze ist eine zentrale Vorraussetzung, um die energiestrategischen Ziele der europäischen Energiepolitik zu erreichen. Die breite Einführung einer Smart-Grid-Infrastruktur erfordert einen beträchtlichen Investitionsbedarf in das bestehende Elektrizitätssystem. Aus volkswirtschaftlicher Sicht ist es von Interesse zu erwartende Nutzen und Kosten zu vergleichen, um die gesamtwirtschaftliche Wirkung von Smart Grids beurteilen zu können.

Mit Hilfe von Simulations- und Berechnungsprogrammen werden ausgewählte Netzgebiete eines städtischen Energieversorgers (Energie Klagenfurt GmbH) nachgebildet um die technischen Auswirkungen in verschiedenen Ausbauszenarien zu untersuchen. Weiters soll geklärt werden, ob bestehende Netzstrukturen "smart-grid-fähig" sind bzw. welche zusätzlichen Maßnahmen erforderlich sind um die Smart-Grid-Fähigkeit zu erlangen.

Um die Wirtschaftlichkeit von Smart-Grid-Investitionen beurteilen zu können, ist es notwendig, Informationen zu den Kosten einzelner Ausbauszenarien zu gewinnen. Die Kosteninformationen sind eine wichtige Grundlage für die Durchführung einer Kosten-Nutzen-Analyse und ermöglichen Aussagen hinsichtlich der Rentabilität von Investitionsmaßnahmen. In einem weiteren Schritt sollen die aus der Verfügbarkeit neuer technischer Möglichkeiten entstehenden Nutzeneffekte identifiziert und charakterisiert werden. Es soll dargestellt werden, welche volkswirtschaftlich relevanten Wirkungen neue technische Funktionen implizieren und wie sich diese in der Praxis auswirken. Auf Basis der entwickelten Szenarien für die Implementierung von Smart Grids, sollen die Nutzeneffekte quantifiziert und monetär bewertet werden. Ausgehend von den gesamtwirtschaftlichen Kosten ausgewählter Szenarien kann eine Kosten-Nutzen-Analyse durchgeführt und in weiterer Folge können Aussagen zu wohlfahrtsökonomischen Effekten von Smart Grids in Österreich gemacht werden.

Downloads:
ECONGRID ENDBERICHT

Projektleiter:
Dr. Markus Bliem
Institut: Institut für Höhere Studien (IHS) Kärnten, Alter Platz 10, 9020 Klagenfurt, +43 (0) 463 592 150-0, Fax DW 23, info@carinthia.ihs.ac.at, www.carinthia.ihs.ac.at

Projektpartner:



DIESES PROJEKT WIRD AUS MITTELN DES KLIMA- UND ENERGIEFONDS GEFÖRDERT UND IM RAHMEN DES PROGRAMMS "NEUE ENERGIEN 2020" DURCHGEFÜHRT.